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De Gschicht vom Brandner Kasper

Andreas Kerns Neubearbeitung ist darauf konzentriert, vieles aus der ursprünglichen Erzählung Franz von Kobells, was in den bisherigen Bearbeitungen nicht vorkommt, auf die Bühne zu bringen. Inhaltlich eng der Erzählung Kobells folgend, wird mit viel Witz und Augenzwinkern ein so heutiger wie aktueller Blick auf dieses Kleinod bayerischer Literatur geworfen. Abseits von Klischees sind die traditionellen Motive erhalten geblieben - z.B. wird die Sennerin von der Gindlalm tatsächlich von einem Stier „gstocha“ (erstochen), auch ist sie nicht mit Brandner verwandt. Das Thema Krieg bleibt unterschwellig erhalten, so auch der Verlust des eigenen Sohnes. Trotzdem verzichtet Andreas Kern nicht darauf, z.B. in den Himmelsszenen ein Panoptikum bayerischer Originale vorzuführen, bei denen auch der Heilige Benno, der Münchner Schutzpatron nicht fehlt...

Besetzung
Auf der Bühne
Brandnerkasper
Anderl Wiesmayer
Fanny
Ulrike Schwertberger
Babette, Thekla
Gisela Baulechner
Anderl
Stefan Gerber
Severin
Manu Haag
Boandl
Bernd Riedl
Heiliger Portner
Erich Bernhard
Heiliger Benno
Tom Wentura
Heilige Notburga
Renate Überall
Moritz Schmitt
Wolfgang Schöpf
Impressionen