Unsere Stücke



Dezember 2008 (vier Aufführungen inkl. Gastspiel in Aufkirchen)

" Verhexte Hex " Ralph Wallner (drei Akte)

Besetzung:

Buckl-Walli, die Hex                                          Tanja Lutz
Johannes, Dorfpfarrer                                       Germar Gregor
Kilian, armer Kartoffelbauer                             Harald Mayer    
Kilians Ziehtochter                                             Isabel Schleich
Bichlbauer, Großbauer und Bürgermeister      Hans Wiedemann
Bichlbäuerin, seine Frau                                    Monika Helfer
Lorenz, Bichlbauers Sohn                                  Florian Dosch
Moserin, Nachbarin und Dorfratschn               Gisela Baulechner
Kauerin, Nachbarin und Dorfratschn                Sabine Gregor


Hinter den Kulissen:

Regie:                Paul Dosch
Maske:              Sissi Schmid und Anne Urbanek
Souffleuse:         Eva Jetzlsperger

Technik:            Andreas Widemann und Manfred Christoph 

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In einer Waldhütte haust die Buckl-Walli. Sie wird von den meisten Dorfbewohnern als Hexe gefürchtet,
obwohl dennoch viele ihren Rat und ihre (angebliche?) Zauberei in Anspruch nehmen. Lorenz, Sohn des
Großbauern und Bürgermeisters Bichlbauer, und Burgl, die Ziehtochter des armen Kartoffelbauern Kilian,
haben sich verliebt und suchen bei Walli Hilfe, denn eine Verbindung der beiden scheint undenkbar.
Dorfpfarrer Johannes und Bürgermeister Bichlbauer planen indessen, aus dem Dorf einen Wallfahrtsort zu machen.
Leider stört eine Hexe im Wald dabei und daneben fehlt ihnen noch das benötigte Wunder. Walli will Burgl
und auch Kilian, der hohe Schulden hat, helfen und läßt sich einen raffinierten Plan einfallen: Sie will selbst
auf Kilians Grund ein Wunder inszenieren und überredet Lorenz, mit Burgl als "Heiliger" eine "Erscheinung" zu fabrizieren.
Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass die Dorfratschen Moserin und Kauerin, sowie der Bürgermeister und der
Pfarrer um Mitternacht am Ort des Geschehens, der Bitterquelle hinter Kilians Haus, auftauchen.
Das Spektakel wird ein Riesenerfolg, doch leider findet Lorenz' Mutter nach zwei Wochen die Utensilien
der "Heiligen" auf dem Stadlboden, wo Lorenz sie versteckt hatte. Das führt natürlich zu einem gewaltigen Krach!
Und mehr noch: Das bischöfliche Ordinariat hält die Sache für einen Schwindel, was den Ärger noch mehr aufheizt.
Doch da hinein platzt Kilian mit der freudigen Nachricht, dass die Untersuchungen, die nach der "Erscheinung"
von verschiedenen Stellen angestrengt wurden, zeigten, dass die Bitterquelle eine effektive Heilquelle ist.
Und somit ist der arme Kartoffelbauer ein gemachter Mann und die Bichlbauers nun doch mit Burgl als
Schwiegertochter einverstanden. Und die Walli - kann vielleicht doch hexen...